Ihre Daten für die Berufsforschung

Sie sind dabei, die Stellung der Schieberegler bzw. die Häufigkeit der Tätigkeiten in Ihrem Job-Profil zu Forschungszwecken an das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu übermitteln. Vielen Dank!

Bitte stellen Sie die Häufigkeit der Tätigkeiten in Ihrem Job-Profil so ein, wie es Ihrem Gefühl nach am ehesten Ihrem eigenen Berufsalltag entspricht – unabhängig davon, ob die Automatisierbarkeit dadurch steigt oder sinkt.

Die Übermittlung Ihres Job-Profils an das IAB ist anonym.

Job-Profil ist korrekt.
Abschicken!
Abbrechen
Grad der Automatisierbarkeit

Was bedeutet die Prozentzahl?

Die Prozentzahl beschreibt den „Grad der Automatisierbarkeit“ dieses Berufes und entspricht dem Anteil an wesentlichen Aufgaben (Tätigkeiten) in diesem Beruf, die theoretisch schon heute von Maschinen, Robotern oder Computerprogrammen ausgeführt werden könnten. Welche Tätigkeiten für einen Beruf wesentlich sind, haben Berufsexperten im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit (BA) für die knapp 4.000 Berufe, die im Job-Futuromat abrufbar sind, auf Basis von Ausbildungsordnungen oder Stellenausschreibungen herausgearbeitet.

Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben für jede Tätigkeit ermittelt, ob sie heute schon automatisierbare wäre oder nicht (siehe IAB-Kurzbericht 24/2015). Dabei ging es ausschließlich um die technische Machbarkeit. Der Grad der Automatisierbarkeit des Berufes ergibt sich, wenn man die Anzahl der automatisierbaren Tätigkeiten eines Berufes durch all seine Tätigkeiten insgesamt dividiert und mit 100 multipliziert.

Dass eine Tätigkeit als automatisierbar eingestuft wurde, heißt nicht, dass sie tatsächlich in den nächsten Jahren automatisiert wird. Möglicherweise ist die menschliche Arbeit hier wirtschaftlicher, flexibler oder von besserer Qualität. Ebenso können rechtliche oder ethische Hürden einer Automatisierung entgegenstehen. Auch in Berufen mit einem hohen Grad der Automatisierbarkeit – selbst von 100% – ist es somit möglich, dass viele Tätigkeiten weiterhin von Menschen erledigt werden.

Die Einschätzung, ob eine Tätigkeit automatisierbar ist oder nicht, ist eine Momentaufnahme. Das heißt, auch in Berufen mit einem niedrigen Grad der Automatisierbarkeit – selbst von 0% – ist es gut möglich, dass in Zukunft Tätigkeiten automatisierbar sein werden, von denen wir uns heute noch nicht vorstellen können, dass sie einmal von Maschinen, Robotern oder Computerprogrammen ausgeführt werden.

Wenn Tätigkeiten tatsächlich automatisiert werden, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass ein Beruf dadurch verschwindet. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass sich die in diesem Beruf zu erledigenden Tätigkeiten verändern: Während die automatisierbaren Tätigkeiten Maschinen ausführen, gewinnen die nicht-automatisierbaren Tätigkeiten für den Menschen an Bedeutung, und es kommen neue zu erledigende Tätigkeiten hinzu. Eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung wird daher immer wichtiger. Informationen hierzu finden Sie bei der BA.



Mehr zu Daten und Methodik finden Sie auf der Frage-und-Antwort-Seite.

Berufe im Job-Futuromat

Der Job-Futuromat enthält Informationen für knapp 4.000 Einzelberufe. Dies sind alle in Deutschland bekannten Berufe gemäß der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die Balken der Grafik zeigen, wie hoch der Anteil der Berufe mit einem bestimmten Automatisierbarkeitsgrad an allen knapp 4.000 Berufen ist.

In der Statistik und der Forschung werden diese Einzelberufe nicht „Berufe“, sondern „Berufsbezeichnungen“ genannt. Sie werden in der sogenannten Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) zu Berufsgattungen, Berufsgruppen und anderen übergeordneten Kategorien zusammengefasst. Dabei werden jeweils Berufsbezeichnungen zusammengefasst, für die sich die Fähigkeiten und Kenntnisse ähneln, die für die Ausübung des Berufes relevant sind.



Mehr zu Daten und Methodik finden Sie auf der Frage-und-Antwort-Seite.

Wie ändern die Schieberegler den Grad der Automatisierbarkeit?

Wenn Sie den Job-Futuromat für einen Beruf neu aufrufen, wird der Grad der Automatisierbarkeit für den ausgewählten Beruf berechnet. Dabei hat jede Tätigkeit den gleichen Einfluss – sie wird gleich stark gewichtet. Dies entspricht der anfänglichen Mittelstellung aller Schieberegler.

Da im realen Arbeitsalltag nicht alle Tätigkeiten gleich häufig ausgeübt werden, können Sie deren Häufigkeit mit den Schiebereglern anpassen:

Wird der Schieberegler nach rechts verschoben, bedeutet dies, dass diese Tätigkeit häufiger ausgeführt wird; wird er nach links verschoben, wird die Tätigkeit seltener ausgeführt. Der Grad der Automatisierbarkeit steigt, wenn eine automatisierbare Tätigkeit häufiger ausgeübt wird, und sinkt, wenn sie seltener ausgeübt wird. Demgegenüber sinkt der Grad der Automatisierbarkeit, wenn eine nicht-automatisierbare Tätigkeit häufiger ausgeübt wird; und steigt, wenn sie seltener ausgeübt wird.

Ist der Grad der Automatisierbarkeit in dem ausgewählten Beruf 0%, haben die Schieberegler keinen Einfluss: Denn dann sind sämtliche Tätigkeiten in einem Beruf nicht automatisierbar. Auch eine Neugewichtung der Tätigkeiten ändert dann den Automatisierbarkeitsgrad nicht.

Ist der Grad der Automatisierbarkeit in dem ausgewählten Beruf 100%, bewirken die Schieberegler ebenfalls nichts, denn auch eine Neugewichtung der Tätigkeiten ändert nichts daran, dass alle Tätigkeiten theoretisch automatisierbar sind.

Der Job-Futuromat berücksichtigt nur die wesentlichen Tätigkeiten, die in dem ausgewählten Beruf üblicherweise zu erledigen sind. In Ihrem Job können neben diesen auch andere Tätigkeiten eine Rolle spielen. Da auch sie den Grad der Automatisierbarkeit beeinflussen, sollte das Ergebnis des Job-Futuromat nicht als Prognose dafür missverstanden werden, wie wahrscheinlich es ist, im eigenen konkreten Job durch Maschinen ersetzt zu werden.



Mehr zu Daten und Methodik finden Sie auf der Frage-und-Antwort-Seite.

Was bedeuten die Zahlen zur Anzahl der Beschäftigten?

Die Anzahl der Beschäftigten umfasst sowohl Voll- als auch Teilzeitjobs (mit Auszubildenden). Gezählt werden nur sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Für Berufe mit einem hohen Anteil Selbstständiger, Beamter oder Minijobber kann die Zahl der Menschen, die einen Beruf ausüben, deutlich höher liegen.

Die Daten stammen von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) und basieren auf den Meldungen der Arbeitgeber. Sie gelten jeweils für den 31. Dezember des jeweiligen Jahres.

Die Angaben beziehen sich nicht auf einzelne Berufe, sondern auf Berufsgruppen (exakt spricht die BA von „Berufsgattungen“). Die knapp 4.000 Berufe, die sich über das Suchfeld des Job-Futoromat finden lassen, werden zu etwa 1.200 Berufsgruppen zusammengefasst. Der Statistik der Bundesagentur für Arbeit liegen die Beschäftigtenzahlen nur für diese Berufsgruppen vor, nicht für einzelne Berufe.

Gab es in einem Jahr weniger als drei Beschäftigte in einer Berufsgattung, werden aus Datenschutzgründen keine Daten angezeigt.



Mehr zu Daten und Methodik finden Sie auf der Frage-und-Antwort-Seite.

Was bedeuten die Zahlen zum „mittleren Gehalt“?

Mit mittlerem Gehalt ist das mittlere monatliche Bruttoarbeitsentgelt gemeint, ausgewiesen als sogenannter Median. Es wird für alle sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in einer Berufsgruppe (ohne Auszubildende) berechnet. Es beruht auf den Bruttojahresarbeitsentgelten, die die Arbeitgeber zum 31. Dezember eines Jahres an die Statistik der Bundesagentur für Arbeit melden (siehe Methodenbericht). Für Berufe mit einem hohen Anteil Selbstständiger oder Beamter können die Werte hiervon abweichen.

Median heißt, dass die Hälfte aller Beschäftigten ein monatliches Entgelt unterhalb des Median-Wertes erzielt, und die andere Hälfte ein Entgelt darüber.

Individuelle Entgelte können zuweilen stark vom Median abweichen. Darum wird zusätzlich der Schwankungsbereich um den Median herum angegeben, innerhalb dessen 50 Prozent aller Entgelte liegen. Das untere Ende entspricht dem ersten Quartil (der Grenze zwischen dem ersten und zweiten Viertel aller in dieser Berufsgruppe Beschäftigten); das obere Ende entspricht dem dritten Quartil (der Grenze zwischen dem dritten und vierten Viertel aller in dieser Berufsgruppe Beschäftigten).

Übersteigt das monatliche Bruttoentgelt eines Vollzeitbeschäftigten die sogenannte “Beitragsbemessungsgrenze”, wird es von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht exakt erfasst. Liegt das Entgelt bei mehr als der Hälfte aller Beschäftigten über dieser Grenze, lässt sich der Median nicht berechnen. In diesen Fällen wird nur die Beitragsbemessungsgrenze angegeben. Sie ändert sich jährlich und lag 2015 bei 5.200 € pro Monat.

Die Angaben beziehen sich nicht auf einzelne Berufe, sondern auf sogenannte Berufsgruppen. Die knapp 4.000 Berufe, die sich über das Suchfeld des Job-Futoromat finden lassen, werden zu etwa 1.200 Berufsgruppen zusammengefasst. Der Statistik der Bundesagentur für Arbeit liegen die monatlichen Bruttoarbeitsentgelte nur für diese Berufsgruppen vor, nicht für einzelne Berufe.

Gab es in einem Jahr Entgeltangaben für weniger als 1.000 Beschäftigte in einer Berufsgruppe, werden keine Entgelte angezeigt, da die Statistik der Bundesagentur für Arbeit deren Berechnung als nicht verlässlich einstuft.



Mehr zu Daten und Methodik finden Sie auf der Frage-und-Antwort-Seite.

% der Tätigkeiten in diesem Beruf könnten
schon heute Maschinen übernehmen.

Automatisierbarkeit im Vergleich aller Berufe
100%
0%
Der Arbeitsalltag dieses Berufs besteht im Wesentlichen aus
verschiedenen Tätigkeiten,
davon könnten Maschinen übernehmen.

>> Mehr Details zu diesem Beruf bei der Bundesagentur für Arbeit

Passen Sie Ihr Job-Profil an
und beobachten Sie, wie sich die Automatisierbarkeit ändert.

Wie häufig führen Sie in Ihrem Job-Alltag die folgenden Tätigkeiten aus?
Wie häufig benötigen Sie die folgenden Kenntnisse?
Stellen Sie die Häufigkeit mit den Schiebereglern ein!

Übermitteln Sie Ihr Job-Profil und
helfen Sie der Berufsforschung!
Mitmachen!
Wie entwickelt sich Ihr Job?
Entwicklung der Beschäftigtenzahlen
Beschäftigte
(sozialversicherungspflichtig)

Entwicklung der mittleren Monatsgehälter
Mittleres Gehalt
monatlich brutto

Quellen und Methode
Der Job-Futuromat basiert auf den berufskundlichen Informationen für etwa 4.000 Einzelberufe. Sie stammen aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese enthält für alle in Deutschland bekannten Berufe unter anderem Informationen über die üblicherweise zu erledigenden Tätigkeiten.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat für jede dieser Tätigkeiten ermittelt, ob sie automatisierbar ist oder nicht (siehe Studie von Dengler/Matthes 2015). Daten zur Zahl der Beschäftigten und zu den Bruttomonatsgehältern stammen von der Statistik der BA. Mehr zu Daten und Methodik auf unserer Frage-und-Antwort-Seite!
Der ARD Job-Futuromat ist eine Kooperation der ARD mit: